Unser Glaubensbekenntnis
Wir glauben, dass jeder Mensch durch die Sünde dem Bilde Gottes entstellt ist und von Geburt an sündig, verloren und erlösungsbedürftig ist. (Joh. 3,36; 1.Joh.5,12)
Wir glauben, dass Jesus Christus alles dazu getan hat, damit Gott uns Jesu eigene Gerechtigkeit zueignen kann, wenn wir bereit sind, sie anzunehmen. Dazu muss es zu einer Kehrtwende im Leben kommen und einer Übereignung des Lebens unter die Herrschaft Jesu. (Rö. 3.25; Joh.3,5). Wir glauben, dass ein Christ einen anderen Lebenswandel führen muss. Dies alles spornt uns an, dem Missionsbefehl Jesu nachzukommen.
Wir glauben, dass uns die Bibel als Offenbarung gegeben ist, um uns als allein zuverlässige Quelle alles über Gott zu sagen (2.Pe.1,21; 2.Tim.3,16). Wir glauben, dass sie in allen Aussagen die Wahrheit ist, und sich weder in religiösen noch in naturwissenschaftlichen Bereichen irrt. Sie ist für uns die höchste Autorität für unser Leben, muss in ihrem textlichen, historischen und kulturellen Kontext verstanden werden, darf aber nie als veraltet angesehen und außer Kraft gesetzt werden.
Wir glauben an die Dreieinheit Gottes, glauben, dass allein Jesus Mittler ist zur Versöhnung, dass er buchstäblich auferstanden ist von den Toten und auch sein Versprechen einlöst, wiederzukommen, zuerst zur Entrückung für die Gläubigen (1.Th.4,16), dann später sichtbar in grosser Kraft und Herrlichkeit. Der Zeitpunkt der Wiederkunft Jesu ist uns nicht geoffenbart.
Wir glauben, dass Gott einen besonderen Plan hat, der auch in der Weltgeschichte zum Ausdruck kommt (Daniel 2), dass er besonders das Volk Israel als Zeugnis auf Erden berufen hat (2.Mose 19) und jetzt seit 2000 Jahren die wahrhaft Gläubigen als weltweite Gemeinde gebraucht (Eph.2,12-13.20). Wir glauben an die buchstäbliche Erfüllung des prophetischen Wortes, besonders über die Wiederherstellung Israels (Apg. 15,14-16).
Wir sind nicht einig mit der Lehre verschiedenartiger Sekten, welche Jesu Gottheit, sein Versöhnungswerk am Kreuz und die Allgenügsamkeit der Bibel leugnen, sondern glauben an die ein für allemal gegebenen fest umrissenen Lehren (Judas 3; Rö.6,17) der Apostel. Wir glauben, dass die Apostel keine Nachfolger haben, dass bestimmte Zeichen und Wunder hauptsächlich Zeichen der Apostel (2.Kor.12,12) und nicht in allen Zeiten gleich präsent sind (Heb. 2,4) sondern sogar gefälscht werden (2 Th.2,9).
Wir glauben, dass der Heilige Geist die göttliche Versiegelung eines echten Glaubens ist (Eph.1,13-14), und in den Gläubigen wohnt (Rö.8,11) seit dem Tage ihrer Lebensübereignung an Jesus. (1.Kor.12,12). Wir glauben deshalb, dass es keine Geistestaufe als zweite Erfahrung nach der Bekehrung braucht (wohl aber durch ein Leben des Glaubensgehorsams ein Erfülltsein mit dem Heiligen Geist) und dass das Zungenreden in apostolischer Zeit auftrat und eine Erfüllung von Jesaja 28, 10-11.13 war (1.Kor.14,21), also als Gerichtszeichen die Abwendung der Verkündigung durch die Apostel Israel gegenüber und die Zuwendung zu den Nationen (die Möglichkeit der weltumfassenden Errettung aus allen Nationen) bezeugt hat (1. Kor.14,22; Apg. 10,44-46; 22,21; 28,26.28).